Fundament verborgen Weg Stufen Wasser Land Strand Bühne Frieden
Hallo
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Vor der Taufe sollte der Täufling natürlich wissen, worauf er sich einlässt. Dazu können die entsprechenden Studien helfen, aber auch unser Glaubensbekenntnis und sogar unser Mitgliedschaftsformular. Dort unterschreibt man unter anderem den folgenden Satz "Ich bin als Nachfolger Christi zur Vergebung der Sünden getauft worden und möchte sowohl in persönlichem Engagement, als auch durch finanzielle Unterstützung aktiv am geistlichen Aufbau der Berliner Gemeinde Christi mitwirken."

Nachdem man die Kosten mit dem Täufling überschlagen hat, steht der Taufe nichts mehr im Wege. (Idealerweise zieht man zum Kostenüberschlagen ein bisher unbeteiligtes, aber erfahrenes Mitglied hinzu.)

Folgende Fragen sollten für die Taufe geklärt werden (generell kann der Täufling diese entscheiden, freut sich aber bestimmt über Vorschläge):

  • Wann soll getauft werden? (Sobald der Täufling innerlich bereit ist. Wenn er nicht an einem Sonntag getauft werden möchte, kann die Taufe auch in einem See, Fluss oder in einer Badewanne erfolgen. Empfehlung für die Taufe im Gottesdienst: So rechtzeitig vor dem Abendmahl, dass die ersten Dinge, die der Täufling nach der Taufe zu sich nimmt, der Leib und das Blut Christi sind.)
  • Wer möchte mit am Mikrofon sein bzw. etwas sagen?
  • Wer möchte welche Bibelstelle lesen?
  • Wer möchte das Handtuch bereithalten?
  • Wer möchte Fotos machen / filmen?
  • Wer möchte die Tauffragen stellen?
  • Wird ein bestimmtes Lied gewünscht?
  • Möchte noch jemand etwas sagen? (Der Täufling selbst?)
  • Natürlich ist es gut zu überlegen, wer alles zur Taufe eingeladen werden kann (Familie, Freunde, Bekannte). Man kann sich auch geistlich besonders auf die Taufe vorbereiten, indem man bis zur Taufe fastet und seine Sünden detailiert bekennt. Das Fasten hat die Bedeutung des Verzichts. Somit kann sowohl der Täufling fasten, als auch Täufer und andere Beteiligte. Für die einen steht das Fasten für das Verzichten auf die Sünde, für die anderen verdeutlicht es den Verzicht, der damit verbunden ist, ein neues Kind Gottes zu betreuen. (Beides hat natürlich auch erhebliche positive Seiten.)

Folgende Leute sollten so früh, wie möglich informiert werden: Jemand vom Gemeinderat

Der Ablauf könnte in etwa folgendermaßen sein:
  • Kurze Vorstellung und Geschichte über den Täufling.
  • Tauffragen:
    • „Glaubst Du an Gott, den allmächtigen Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde, und an Jesus, den einziggeboren Sohn Gottes, der für Deine Sünden gekreuzigt wurde, starb und begraben wurde und dass er am dritten Tag von den Toten auferstand, in den Himmel aufgefahren ist, zur rechten des Vaters sitzt und kommen wird, um die Lebenden und die Toten zu richten - an den Heiligen Geist und die Gemeinschaft der Heiligen?“ (Antwort: „Ja“)
    • „Was ist Dein gutes Bekenntnis?“ (Antwort: „Jesus ist mein Herr!“)
  • „Aufgrund Deines Glaubens und Deines Bekenntnisses taufe ich Dich nun im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes zur Vergebung Deiner Sünden. Du wirst dadurch ein Kind Gottes und Teil des Leibes Christi und erhältst den Heiligen Geist.“
  • Handtuch bereit haben.
  • Taufe - sicherstellen, dass der Täufling vollständig untergetaucht ist. (Auch der Täufer sollte die Uhr abnehmen und die Ärmel hochkrempeln.)
  • Danach Gebet (mit Handauflegen (nur als Geste - nicht nötig, um den Heiligen Geist zu bekommen)) : „Du bist jetzt ein Kind Gottes, alle Sünden sind Dir vergeben und Du bekommst die Gabe des Heiligen Geistes. Amen. Hallelujah!“