Im Christentum (aber auch in anderen Weltanschauungen) gibt es folgendes Problem: Viele Christen lesen sehr ernsthaft die Bibel und kommen zu völlig unterschiedlichen Ideen. Manche beten Maria und Heilige an, manche taufen Kinder, manche lassen Frauen lehren und leiten, manche nutzen Musikinstrumente für die Anbetung, manche halten den Sabbat, manche glauben, dass nur 144000 in den Himmel kommen, manche haben noch weitere Propheten, manche Frauen tragen eine Kopfbedeckung beim Beten, manche Gemeinden haben völlige Autonomie, ... und andere lehnen diese Dinge mit genauso starker Überzeugung ab.
Es gibt eigentlich nichts, was es nicht gibt und dennoch meinen die meisten von diesen - mich eingeschlossen, die Bibel als Autorität zu haben und nur Gottes Wort umzusetzen.

Generell ist es laut Bibel ein Zeichen des Erwachsenwerdens, wenn man fester in seinen Überzeugungen wird:
Epheser 4:14-16 „Wir sollen nicht mehr unmündige Kinder sein, ein Spiel der Wellen, hin und her getrieben von jedem Widerstreit der Meinungen, dem Betrug der Menschen ausgeliefert, der Verschlagenheit, die in die Irre führt.
Wir wollen uns, von der Liebe geleitet, an die Wahrheit halten und in allem wachsen, bis wir ihn erreicht haben. Er, Christus, ist das Haupt.
Durch ihn
wird der ganze Leib zusammengefügt und gefestigt in jedem einzelnen Gelenk. Jedes trägt mit der Kraft, die ihm zugemessen ist. So wächst der Leib und wird in Liebe aufgebaut.


Jetzt könnte jeder mit seiner unterschiedlichen Überzeugung sagen, „Ok, ich bin fest und erwachsen und ich habe die anderen Standpunkte geprüft“, aber das würde der Einheit des Geistes widersprechen, von der kurz zuvor die Rede ist (Epheser 4:1-6).

Wie kommt man also zu dieser Einheit des Geistes?
Epheser 4:14-16 sagt eigentlich schon alles aus: Wir sollen in unseren Überzeugungen irgendwann fest sein, diese natürlich mit Liebe weitergeben und das Fundament ist und bleibt Jesus (siehe auch 1.Petrus 2:1-10).

Das Problem bleibt nur, dass es viele Dinge gibt, die trotz Bibellesen von verschiedenen Christen verschieden gesehen werden.
Einerseits geht's da um unwichtigere Dinge, wie Kopfbedeckungen, andererseits aber auch um die Taufe, also sogar um rettungsnotwendige Dinge. Manchmal sind Dinge emotionaler, z.B. Leitung durch Frauen, manchmal geht's um praktische Sachen wie Musikinstrumente im Gottesdienst oder Sabbat.
Fundament
(Das Fundament der Synagoge in Kapernaum, in der Jesus gelehrt hat.)
Themen sind für verschiedene Menschen unterschiedlich wichtig.

Für mich ergeben sich mindestens zwei Fragen: Was ist für Gott wichtig?
Und: Kann man feststellen, was richtig ist?
(Damit befassen wir uns beim Klick auf den Link. Was für Gott wichtig ist, kommt hier.)
Nach seinem Tod lehrte Jesus 40 Tage lang über das Reich Gottes, als die Apostel es auch verstanden (Apostelgeschichte 1:3) oder zumindest besser verstanden als vor Jesus´ Auferstehung (siehe hier, was Irenäus dazu sagt), auch wenn es bei der Frage, ob Heiden beschnitten werden müssen, bevor sie Christen werden können, etwas länger dauerte, bis sie die ganze Wahrheit erkannten (Johannes 16:12-13, Johannes 14:15-31).
Das Neue Testament bezieht sich immer wieder auf den Anfang, den Jesus gelehrt hat und der durch die Apostel gelegt wurde.
(Das Geheimnis des Glaubens, das Geheimnis Christi, die Geheimnisse des Himmelreichs, der Wille Gottes wurde offenbart und verkündigt:
Jesus hat es den Aposteln mitgeteilt und ihnen war es gegeben, das zu verstehen: Johannes 15:15, Matthäus 13:11-16 (Markus 4:11-12, Lukas 8:10)
- Obwohl jetzt viele Bibelstellen kommen, in denen Jesus nicht selbst spricht, darf man nicht vergessen, dass er das Fundament ist, auf das alles aufbaut. Seine Worte hätten Priorität, wenn es Widersprüche mit den Aposteln geben sollte. Aber er hat den Aposteln alles anvertraut, daher schauen wir uns an, wie sie damit umgegangen sind:
Paulus hat es genauso wie Jesus weitergegeben: Apostelgeschichte 20:27, Römer 16:25-27, 1.Korinther 2:9-13, 1.Korinther 4:1, Epheser 1:9 (Amos 3:7), Epheser 3:2-12, Epheser 6:18-20, Kolosser 1:25-27, Kolosser 2:1-3, Kolosser 4:3-4, 1.Timotheus 3:8-9, 1.Timotheus 3:16, Hebräer 2:1-4.
Und Paulus hat auch von anderen erwartet, dass sie es an zuverlässige Lehrer weitergeben: 2. Timotheus: 2:1-2
Aber auch andere sind sich klar darüber, dass bereits alles bekannt war: 1.Petrus 1:12, Judas 1:5.
Nur in Offenbarung 10:7 wird davon gesprochen, dass das Geheimnis Gottes erst später vollendet sein wird. Das ist aber kein Widerspruch, da einige Prophezeiungen eben noch erfüllt werden müssen. Erst dann ist es in der Handlung vollendet.

Der Glaube ist ein für allemal überliefert, es ändert sich nichts mehr. Dies belegen die folgenden Bibelstellen:

Judas 1:3 „Liebe Brüder, da es mich sehr drängt, euch über unsere gemeinsame Rettung zu schreiben, halte ich es für notwendig, euch mit diesem Brief zu ermahnen: Kämpft für den überlieferten Glauben, der den Heiligen ein für allemal anvertraut ist.

1. Johannes 2:24 „Für euch gilt: Was ihr von Anfang an gehört habt, soll in euch bleiben; wenn das, was ihr von Anfang an gehört habt, in euch bleibt, dann bleibt ihr im Sohn und im Vater.

Hebräer 2:1 „Darum müssen wir um so aufmerksamer auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht vom Weg abkommen.

1. Korinther 15:1-2 „Ich erinnere euch, Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe. Ihr habt es angenommen; es ist der Grund, auf dem ihr steht.
Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet, den ich euch verkündet habe. Oder habt ihr den Glauben vielleicht unüberlegt angenommen?
“ (Hierauf folgende Stellen fassen das Evangelium sehr kurz zusammen: 1. Korinther 15:3-11)

2. Johannes 1:8-9 „Achtet auf euch, damit ihr nicht preisgebt, was wir erarbeitet haben, sondern damit ihr den vollen Lohn empfangt.
Jeder, der darüber hinausgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, hat Gott nicht. Wer aber in der Lehre bleibt, hat den Vater und den Sohn.
“ (siehe auch: 1.Korinther 4:6)

1. Johannes 4:6 „Wir aber sind aus Gott. Wer Gott erkennt, hört auf uns; wer nicht aus Gott ist, hört nicht auf uns. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.

Wer ist „uns“?
Vermutlich die Apostel.
Nach Lesen all der Stellen - und es gibt vermutlich weitere (Lukas 1:1-4, Offenbarung 22:18-19, 2. Petrus 1:12-15, 2. Petrus 3:1-3) - ist klar, dass wir uns an das halten sollen, was die Apostel gelehrt haben. Diese wurden schließlich von Jesus persönlich ausgesucht und gelehrt.
Nun das war schon vorher klar, oder?
Konsequent angewendet bedeutet das allerdings, dass dem Glauben nichts Neues mehr hinzugefügt werden kann - weder durch geistliche Offenbarungen, noch durch Kirchenkonzile oder den Papst.
Das bedeutet, wenn eine neue Lehre erst im Mittelalter auftaucht, dann wäre das eine Hinzufügung, die bestenfalls von den Aposteln nicht für nötig gehalten wurde, aber oft auch das Evangelium verändert bzw. verfälscht (Galater 1:8-9 , siehe auch 1.Johannes 4:1). Wobei Mittelalter natürlich zu spät ist - spätestens im Jahre 100 bzw. mit den letzten Schreiben von Johannes war schon alles geklärt.
Interessanter Weise hat Paulus das Evangelium nicht von den anderen Aposteln bekommen, sondern direkt von Jesus (Galater 1:11-12) - obwohl er vielleicht Teile schon dadurch kannte, dass er die Christen verfolgte. Außerdem kannte er das Alte Testament sehr gut und verstand anscheinend nach seiner Begegnung mit Jesus die ganzen Prophezeiungen darin. Jedenfalls stimmt Paulus´ Evangelium mit dem der Apostel überein (Galater 2:2, 6-9).
Die Apostel und ersten Christen weisen immer wieder auf den Anfang, weil die Gnostiker und andere versuchten falsche Lehren einzubringen. Aber nur das kann von Jesus ursprünglich gelehrt worden sein, was auch von den Aposteln gelehrt wurde. Alles andere hatte seinen Ursprung nicht in Jesus.
Allerdings ist natürlich nicht alles in der Bibel festgelegt. Somit gilt auch umgekehrt: Wenn im Glauben etwas nicht verboten war, dann kann man das auch tun, wenn es der Bibel nicht widerspricht.

Wie kann man auf die Apostel bzw. Jesus heutzutage hören (1. Johannes 4:6)?
Natürlich durch die Bibel, aber auch durch die Schreiben der ersten Christen, um Aufschluss darüber zu bekommen, wie die Bibel gemeint sein könnte.
Bereits Petrus warnt in seinem zweiten Brief, dass in Paulus´ Briefen manches schwer zu verstehen ist, „und die Unwissenden, die noch nicht gefestigt sind, verdrehen diese Stellen ebenso wie die übrigen Schriften zu ihrem eigenen Verderben.“ (2. Petrus 3:16, siehe auch 1. Korinther 3:10-15).
Tertullian, der um 220 gestorben ist, erklärt zum Beispiel, wie ein Wort in 1. Korinther 11 gemeint sein müsste, da es im griechischen Urtext nicht eindeutig ist. Er hilft uns so, nicht ins Verderben zu rennen.
Andere haben die Apostel noch kennengelernt, wie Ignatius (Infos), Polykarp (Infos) und Klemens von Rom (Infos), der vermutlich auch schon in der Bibel erwähnt wurde (Philipper 4:3). Je später etwas geschrieben wurde, desto mehr können sich natürlich falsche Ideen eingeschlichen haben. D.h. Briefe nach dem Jahr 325 würde ich in diesem Sinne nicht mehr viel Wert beimessen. (Wir kennen das Prinzip von dem Spiel „stille Post“.)

Qumran
(In solch einer Höhle wurden die Schriftrollen vom Toten Meer (auch Qumranschriften) zwischen 1947 und 1956 in elf Felshöhlen nahe der Ruinenstätte Khirbet Qumran im Westjordanland entdeckt. Sie umfassen rund 15.000 Fragmente von etwa 850 Rollen, die von mindestens 500 verschiedenen Schreibern zwischen 250 v. Chr. und 40 n. Chr. beschriftet wurden. Darunter sind die bislang ältesten bekannten Bibelhandschriften.)
Was richtig ist, bestimmt Jesus, weil er Gottes Sohn ist und ihm alle Autorität gegeben ist. Er hat es seinen Aposteln übertragen, Gottes Willen der Nachwelt mitzuteilen. Das ist die gute Botschaft, das Evangelium, das unverändert Gültigkeit hat.
Damals wussten die Apostel und dann die von ihnen eingesetzten Leiter, was richtig ist. Und wir können feststellen, was das war. Vielleicht muss man etwas suchen, aber es ist auffindbar und verständlich.

Aber war das vor ca. 2000 Jahren nicht eine völlig andere Zeit? Muss da nicht etwas angepasst werden?
(Damit befassen wir uns beim Klick auf den Link.)
Ja, zu Anfang dachten die Apostel, dass Jesus schnell wieder zurückkommt, aber am Ende war ihnen klar, dass es noch eine Weile dauern kann (2.Petrus 3:1-9) und dies hat nichts an ihrem Glauben und ihrer Predigt verändert. Im Gegenteil, sie haben sichergestellt, dass es aufgeschrieben wurde (Petrus merkte, dass es langsam zuendeging und war sich bewusst, dass es wichtig ist, die Christen an das Fundament zu erinnern (2.Petrus 1:12-15). Dabei arbeitete Markus mit, der bei ihm war (1.Petrus 5:13) und das Evangelium entsprechend aufschrieb).

Also, zwei Sachen wurden noch angepasst (spätere Wiederkehr von Jesus und einfache Aufnahme der Heiden (Apostelgeschichte 15:1-35)). Aber das war's.

Letztendlich ist Jesus der König der Könige - wir sind nur Botschafter an Christi statt - wenn Jesus die Klärung eines Themas besonders wichtig ist, dann wird er das irgendwie machen (interessant ist auch 2.Korinther 4:3-6). Die ersten Christen wurden nicht verfolgt, weil sie die Wahrheit predigten, sondern weil sie den Glauben in die Tat umsetzten und sich weltlichen Anordnungen nicht unterwarfen, wenn sie Gottes Anweisungen widersprachen. Sie kämpften nicht über theologische Details.

Lassen wir mal einen der ersten Christen zu Wort kommen. Irenäus war Bischof in Lyon und lebte vom Jahr 130 bis zum Jahr 200. In seiner Jugend hatte er Polykarp (69-156) gehört, der wiederum ein Jünger vom Apostel Johannes war.
In seinem dritten Buch gegen die Häresien (Contra Haereses) schreibt er im 1. Kapitel (Link):
„Von keinem andern als von denen, durch welche das Evangelium an uns gelangt ist, haben wir Gottes Heilsplan gelernt. Was sie zuerst gepredigt und dann nach dem Willen Gottes uns schriftlich überliefert haben, das sollte das Fundament und die Grundsäule unseres Glaubens werden. Frevelhaft ist die Behauptung, sie hätten gepredigt, bevor sie die vollkommene Kenntnis besessen hätten, wie jene zu sagen sich erkühnen, die sich rühmen, die Apostel verbessern zu können. Nicht eher nämlich zogen sie aus bis an die Grenzen der Erde, allen die frohe Botschaft zu bringen und den himmlischen Frieden den Menschen zu verkünden, als unser Herr von den Toten auferstanden war und sie alle die Kraft des Heiligen Geistes empfangen hatten, der über sie kam. Dadurch empfingen sie die Fülle von allem und die vollkommene Erkenntnis, und so besitzt auch jeder einzelne von ihnen das Evangelium Gottes, Matthäus verfaßte seine Evangelienschrift bei den Hebräern in hebräischer Sprache, als Petrus und Paulus zu Rom das Evangelium verkündeten und die Kirche gründeten. Nach deren Tode zeichnete Markus, der Schüler und Dolmetscher Petri, dessen Predigt für uns auf. Ähnlich hat Lukas, der Begleiter Pauli, das von diesem verkündete Evangelium in einem Buch niedergelegt. Zuletzt gab Johannes, der Schüler des Herrn, der an seiner Brust ruhte, während seines Aufenthaltes zu Ephesus in Asien das Evangelium heraus.“

Die Apostel wussten alles nötige, haben dies ausreichend mitgeteilt und ihre Lehre muss, kann und darf durch uns nicht verbessert werden.

Ok, wenn das alles so klar ist, stellen sich mir wieder zwei Fragen:


(Die ganzen angezeigten Bibelstellen, auf denen meine Freude basiert, findet ihr unten im Text. Wenn man oben auf "verborgene Stellen auflisten" klickt, werden sie gesammelt dargestellt, ansonsten einfach antippen oder mit der Maus drüber gehen.)

Hier ist der Text aus dem Freu-Dich-Video: Hallo, ich bin Andreas und das waren schon die 10 Sekunden, die mich erfreuen und daran erinnern, worum es hier geht.
War ein bisschen schnell oder? - Fangen wir Mal ganz vorne an.

Ich habe mir grundsätzlich Gedanken gemacht. Wozu mein festes Fundament? Wozu die Webseite? Wozu der Youtube-Kanal?

Klar, ohne ein festes Fundament ist es einfach gefährlich. (Lukas 6:49, Matthäus 7:26-27)

Mit festem Fundament ist es schon besser, (1.Korinther 3:11) aber wenn man nichts damit macht, ist es auch irgendwie langweilig.
Ohne einen Aufbau erscheint mir ein Fundament - und wenn es noch so fest ist - irgendwie nutzlos.
Sinnvoll nutzen wäre gut. (1.Korinther 3:12Man muss schon etwas Cooles auf das Fundament aufbauen. -

Das Coolste ist Gottes neue Welt – da wollen wir ankommen – darauf wollen wir unser Leben aufbauen - der neue Himmel, das ist der Hintergrund für alles hier. (2.Petrus 3:13-14, Offenbarung 21:1-4) Dieser Himmel ist die Ewigkeit mit Gott, unserem Vater – darauf können wir uns sehr freuen (Jesaja 65:17-19, Jesaja 35:10) - einfach nur Liebe (1.Johannes 4:16, 19, 1.Korinther 13:4-7), Geborgenheit (Psalm 4:9), Ruhe (Hebräer 4:9-10, Jesaja 30:15, Matthäus 11:29) und Frieden. (Römer 14:17)

Frieden. Die Friedenstaube hier in einem Fenster des Petersdoms symbolisiert diesen Frieden. (Johannes 16:33, Philipper 4:7)

Das ist eine wichtige Grundlage. Wir wollen Frieden halten - immer friedlicher werden. (Hebräer 12:14)
Wir wollen nicht mehr so sein, wie wir waren, als wir im Dunkeln waren. (Kolosser 1:21-23) Wir wollen aus der Finsternis raus und Frieden haben. (Epheser 5:8, Kolosser 1:13, Römer 13:12, 1.Petrus 2:9, Johannes 8:12, Römer 15:13)

Die Taube steht auch für den Heiligen Geist (Lukas 3:22), der auf uns einwirkt, uns beisteht und lehrt (Johannes 14:26, Galater 5:22), damit wir Gottes Wort verstehen können. (Lukas 24:45, Epheser 1:13)

Durch Gottes Wort, die Bibel, können wir die Finsternis überwinden, wenn wir es hören, wenn uns die Augen geöffnet werden, wenn wir verstehen und dann auch glauben. (Apostelgeschichte 11:14, Apostelgeschichte 26:18, Johannes 12:46, Apostelgeschichte 17:11-12, Johannes 3:36)

Das ist eine sehr gute Nachricht. (1.Thessalonicher 5:16) 

Dabei können uns Bücher helfen, aber auch Predigten und Gespräche über Gottes Wort.
Wenn wir sein Wort umsetzen, werden wir erkennen, dass es von Gott, also wahr ist. (Johannes 7:17)

Die gewonnenen Erkenntnisse bilden ein festes Fundament. (1.Korinther 15:1-2)

Durch das Wort sind wir erstmal als Kinder Gottes gezeugt. (1.Korinther 4:15)

Wir glauben dann und haben unser Denken erneuert. (Markus 1:15, Hebräer 11:6, Matthäus 6:33, 2.Korinther 7:9-10, Kolosser 3:1-2)

Und dann sind wir bereit.
Durch das Wasser - die Taufe - werden wir neu geboren und in das Reich Gottes aufgenommen (Johannes 3:5, Apostelgeschichte 2:38, 1.Korinther 12:13).

Wenn wir Jesus als Herrn bekennen (Römer 10:9-10), ihm nachfolgen (Johannes 12:26, Römer 2:7und das durchhalten (Jakobus 1:12, Matthäus 24:13), dann werden wir zu einem beständigen Teil von Gottes Tempel (1.Korinther 3:16, 1.Petrus 2:2-10, Epheser 2:20-22)
Dann gehören wir zu Gottes Familie. (Markus 3:35, Matthäus 7:21, Johannes 1:12, Römer 8:14)

Das ist ein festes, sicheres Fundament (2.Timotheus 2:19), wo wir gerne zusammen kommen und gemeinsam lernen, Zusammenhänge erkennen und dann in den Himmel abheben. (Johannes 8:32, 1.Petrus 1:3-4, 2.Petrus 1:4) Wir sind frei. (Galater 5:13, Galater 5:1, 1.Petrus 2:16)
So stelle ich mir das vor. Und das ist so schön.

Wir wollen andere mitziehen (Matthäus 28:19-20), das wird hier symbolisiert. Das sind unsere Schätze im Himmel. (Matthäus 6:19-21Wir können am Ende nichts mitnehmen, außer andere Menschen und vielleicht Erinnerungen.

Wir sind hier viel heller dargestellt, als im Originalbild, denn wir wollen als Lichter leuchten, unsere Freude verbreiten und so Gott verherrlichen. (Matthäus 5:16, Epheser 2:10, Kolosser 2:6, Epheser 5:8-10, Philipper 4:4, Johannes 15:11-12, Johannes 16:24, Matthäus 5:12, Lukas 6:23, Johannes 17:13)

Dabei hilft es, wie die Kinder zu werden (Matthäus 18:2-3):

Kinder zeigen leicht ihre Liebe. Sie umarmen und küssen, nur weil man zur Familie gehört.
Sie kommen auf uns zu und wollen auf den Arm genommen werden. Sie wollen nahe sein.
Sie vergeben einfach und lieben schnell. Sie erzählen alles und können nicht lügen. (man erkennt es sofort)
Sie haben kein Problem zu fragen, wenn sie etwas nicht verstehen.
Sie können über alles und nichts lachen und haben mit den einfachsten Dingen Spaß. Sie mögen es zu tanzen.
Sie freuen sich, wenn sie es geschafft haben, etwas richtig zu machen.
Sie blühen auf, wenn sie gelobt werden.
Wenn man ihnen Aufmerksamkeit schenkt, sind sie so glücklich.
Sie vertrauen, dass ihre Eltern alles können.

Lasst uns wie die Kinder werden und Gott genauso vertrauen. (Galater 4:6, 1.Petrus 5:6-11, Philipper 4:5-7, Jesaja 28:16, Römer 8:14-16)

So werden wir viele mitreißen und gemeinsam ins Himmelreich kommen. (Epheser 3:17-19)
Was für eine gute Nachricht. So schön. So ideal. Ein geniales Fundament.

Aber wir bauen noch weiter darauf auf. (Judas 1:20, 1.Korinther 3:7-10)

Wir wollen den Weg Gottes gehen. Jesus ist dieser Weg. (Johannes 14:6, Johannes 12:26)
Er hat uns gezeigt, wie man den Weg des Lebens geht. (Apostelgeschichte 2:28, Psalm 16:11)

Das sehen auch andere. Wir stehen auf der Bühne des Lebens und repräsentieren so Gott. Wir sind Kinder Gottes, das Licht für die Welt, die Stadt auf dem Berg. (Matthäus 5:14, Matthäus 5:9, Galater 3:26, 1.Johannes 3:1)

So sind wir Botschafter an Christi statt, um Leute mit Gott zu versöhnen. (2.Korinther 5:20)

Dabei gehen wir Stufe um Stufe weiter nach oben.
Das hier ist eine Stufe am Tempel in Jerusalem aus der Zeit von Jesus. Wir wollen wie Jesus werden. (Epheser 4:13-16, Lukas 6:40, Kolosser 2:6, Römer 8:29)
Wir wollen immer vollkommener werden, denn Gott ist vollkommen. (Jakobus 1:4, Matthäus 5:48, 1.Johannes 3:2-3)
Wobei wir dennoch demütig bleiben. (1.Petrus 3:8, Epheser 4:2, Matthäus 23:12)

Dann sind wir Jünger von Jesus (Johannes 13:35, Johannes 8:31, Lukas 9:23, Lukas 14:27, Johannes 15:8) und finden noch viele verborgene Schätze auf dem Weg. (Matthäus 13:44)
Das hier ist eine Höhle in Qumran, wo viele verborgene Schriftrollen aus der Zeit vor Jesus gefunden wurden.
Das war ein riesen Schatz, der unser Fundament stärkt und uns hilft, fest zu stehen. (Epheser 4:14-15, Hebräer 5:14-6:1)

Mit diesen ganzen Aufbauten sind wir bereit für die Reise unseres Lebens und können mit Gott und anderen Menschen durch Höhen und Tiefen gehen. (Römer 8:28, Römer 12:12, 2.Korinther 13:11, Hebräer 13:6)

Wir werden am fernen Ziel ankommen, auch wenn wir anstrengende Reisewege über Hügel und Berge oder durch tiefe Täler vor uns haben. (Philipper 3:14, Hebräer 12:1-3, Jesaja 41:9-10, Psalm 23:4, Judas 1:21, 1.Petrus 1:8-9)

Das wird eine spannende Reise und wir werden viele bekannte Sehenswürdigkeiten besichtigen und erforschen, aber bestimmt auch neue entdecken. (Hebräer 6:1-3, Philipper 3:20, Hebräer 13:14)

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Ich freue mich, wenn ihr dabei bleibt und wir gemeinsam dann irgendwann bei Gott ankommen.
Bis bald.

„... Komm zum Freudenfest deines Herrn!“ (Matthäus 25:21)

 

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